Adresseavisen


Norwegische Mediengruppe nutzt innovative Strategien auf dem Weg zum Cross-Media-Powerhouse

Seit seinen bescheidenen Anfängen als Anzeigenpublikation im Jahr 1767 ist Adresseavisen zu einem der erfolgreichsten Medienunternehmen Norwegens angewachsen, der Adresseavisen Media Group. Die Medientitel der Gruppe bestehen aus seinem Aushängeschild, der Zeitung Adresseavisen mit 230.000 Lesern täglich, hinzu kommen adressa.no Internet/Digital Services (140.000 User täglich) und mit einer wöchentlichen Abdeckung von rund 80 bis 90 % in den Hauptmärkten RadioAdressa und TV-adressa. 

Alle sechs Lokalzeitungen von Adresseavisen haben ein EBIT/Umsatz von 122 Millionen Norwegischen Kronen (NOK) erzielt, zweimal so viel wie 2001. Die Adresseavisen Media Group besitzt außerdem eine der größten Druckereien, Adressa-Trykk, mit einem Umsatz von 300 Millionen NOK sowie Vertrieb (Adressa Bud) und Telemarketing-Betriebe. Die Gruppe verzeichnete ein Einkommen von 1 Milliarde NOK (125 Millionen Euro) im Jahr 2007.

2008 hat Adresseavisen seine digital TV broadcasting-Sparte erweitert und wurde zum 24-Stunden-Nachrichtenanbieter. Adresseavisen ist führend in der Mehrfachnutzung von Content für das Internet, Printprodukte, Fernsehen und Radio. Kürzlich verkündete Adresseavisen seine Pläne ein CCI NewsGate Redaktionssystem zu implementieren, um die Zusammenarbeit an Content über die verschiedenen Medienprodukte hinweg zu ermöglichen. NewsGate wird mit bidirektionalen Schnittstellen zu Adresseavisens vorhandenem Escenic Web-Publishing-System und seinem AP/ENPS-System für Fernsehen und Radio installiert.

Adresseavisen Media Group hat im Verlauf der Jahr intelligente Partnerschaften aufgebaut. Eine strategische Verbindung wurde mit den anderen drei regionalen Zeitungen in Norwegen unter dem Namen "Fire Store" (Big Four) eingegangen, um den Austausch von redaktionellen Inhalten, Anzeigenverkauf an große nationale Kunden, Entwicklung digitaler Produkte und ad-hoc Projekte zur Weiterentwicklung des Business zu ermöglichen, die sich über verschiedene funktionale Bereiche erstrecken sollen. 1999 gründeten die vier Zeitungen zusammen mit Aftenposten Finn.no, das führende Anzeigenunternehmen in Norwegen mit über 1,5 Millionen unique visitors jede Woche. Das Wachstum von Finn.no überstieg vergangenes Jahr 40%.

Jetzt hat die Adresseavisen Media Group eine neue, wichtige Partnerschaft aufgebaut. Zusammen mit Harstad Tidende, der drittgrößten Zeitung im nördlichen Norwegen, hat Adresseavisen die Polaris Media Group gegründet. Polaris Media wird durchschnittlich 1500 Mitarbeiter und die größte Leserschaft in Zentral- und Nordnorwegen (mehr als 400.000 Leser der gedruckten Zeitungsausgabe täglich und insgesamt 200.000 Internetuser täglich) haben. Es wird erwartet, dass Polaris Media Einkommen von durchschnittlich 1,3 Milliarden NOK erzielen wird.

 

Norwegens Medienlandschaft

Für die rund 4,6 Millionen Einwohner Norwegens ist Print die bevorzugte Informationsquelle. Nach dem European Journalism Centre sind die Zeitungsleser-Zahlen mit 550-600 verkauften Ausgaben pro 1000 Einwohner in Norwegen die höchsten in der Welt. Fast drei von vier Haushalten in Norwegen haben einen Internet-Zugang und mehr als die Hälfte der Einwohner benutzt das Internet an einem durchschnittlichen Tag , so eine jährliche Untersuchung von 2005. Internetuser vertrauen für Nachrichten und Informatinen auf die "alten" Medienanbieter. Alle norwegischen Radiostationen sollten ab Ende 2008 digital sein; analoge Netze sollen in ein paar Jahren abgestellt werden.

Die Ziele von Polaris Media sind: Die regionale Präsenz und das Produktangebot über alle Kanäle hinweg zu erhalten und stärken; führender Internet- und Digital-Services-Anbieter in den Schlüsselmärkten zu werden; Weiterentwicklungsmöglichkeiten in neuen Multimedia-Kanälen zu erweitern; finanzielle Ergebnisse durch gemeinsame Projekte, Vergrößerung des Unternehmens und neue Verbindungen zu verbessern; und neue Möglichkeiten für die Mitarbeiter zu schaffen. Polaris Media positioniert sich, um dem starken Wettbewerb in Norwegens fruchtbarem Medienmarkt die Stirn zu bieten.

Weiterführende Links:

www.adressa.no

www.adressa.no/radio

www.adressa.no/tv

www.adressa-trykk.no

www.finn.no

 

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